Niemand wusste, warum er fortging; niemand wusste, wohin er ging

Und doch:

An jenem verzauberten Ort ganz in der Mitte des Waldes wird ein kleiner Junge sein, und sein Bär wird bei ihm sein, und die beiden werden spielen.

Fare thee well, Harry Rowohlt … Sie waren der einzige dubios-zauselbärtige Typ, den ich regelmäßig in meinem Auto mitgenommen habe, und zwar als Vorleser Ihrer eigenen unsagbar schönen Übersetzung von Winnie-the-Pooh. Am Ende des letzten Kapitels musste ich auch beim zehnten Hören noch blinzeln, und heute noch ein bisschen mehr …

Danke für die Nachfrage

Neulich bat mich auf einer Veranstaltung jemand um Erlaubnis, ein Foto von mir machen zu dürfen, um es mit meinen Kontaktdaten im Handy zu verknüpfen. Sie zeigte mir das Bild hinterher sogar, um zu fragen, ob ich mich gut getroffen fände. Fand ich wirklich anständig, denn das passiert sehr selten, obwohl es ja selbstverständlich sein sollte.

Noch besser wäre allerdings, grundsätzlich um Erlaubnis zu bitten, bevor man jemandes Kontaktdaten im Smartphone speichert. Darauf würde meine Antwort natürlich Nein lauten oder zumindest Bitte nur als reine Textdatei und so, dass sie vom Betriebssystem und den Apps nicht als Kontaktdaten erkannt werden können; denn bloß weil die überwältigende Mehrzahl meiner Zeitgenossen die allgegenwärtige Datenhehlerei als unvermeidlich akzeptiert, heißt das doch nicht, dass man sämtliche Freunde und Verwandte mit reinreißen darf …

Fischsuppe

Sammelbecken für unerwünschte Fische
… ist nicht etwa Vegetariers Sündenfall, sondern eine Plastikschüssel voller Bleilettern, die ich beim Arbeiten (oder min Fru beim meditativen Letternsortieren) als nicht zur jeweiligen Schrift gehörig aus einem Kasten herausge„fischt“ habe. – Wie man daran sowie an meiner aktuellen Veröffentlichungsfrequenz hier erkennt, hat meine Druckwerkstatt momentan definitiv den höheren Stellenwert für mich als das Internet …  wobei andererseits die Garage grade vor ein paar Tagen ihre eigene Webseite spendiert bekommen hat – schaut mal vorbei :-)

Weiß-blauen Himmel hat’s nicht bloß in Bayern

Impressionen meiner diesjährigen Schaalsee-Umrundung – fast schon rituell die erste nennenswerte Radtour der Saison, allerdings jedes Jahr auf einer anderen Strecke und mit dem Anspruch, möglichst immer auch ganz neue Abschnitte zu entdecken. (Man muss es mit den Ritualen ja nicht übertreiben.)


Das erste und die beiden letzten Bilder zeigen denselben Baum, nur vormittags bzw. abends – einer meiner Lieblinge in dieser Gegend seit Jahren. Tiere sind leider keine im Bild festgehalten, obwohl es unterwegs einige zu sehen gab: Hasen, Kraniche, Rehe, Graureiher, eine schwimmende Ringelnatter, Füchse sowie einen prächtigen Seeadler beim Fischfang. Aber ich hatte nur eine kleine Knipse mit Normalobjektiv dabei …